Neuer Schulleiter lobt das Klima an der Gemeinschaftsschule Brachenfeld

16. Dezember 2017 | Von | Kategorie: Lesenswertes
Thore Schwilp leitet seit 1. Dezember die Gemeinschaftsschule am Pestalozziweg / Zuhause hÀlt er sich aus Schul-Dingen raus.
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Foto: Lipovsek (https://www.shz.de/artikelbildstrecke/18563351/0)

Nach acht Monaten Vakanz hat NeumĂŒnsters schĂŒlerstĂ€rkste Schule wieder einen neuen Chef. Thore Schwilp hat am 1. Dezember die Nachfolge von Silke Rohwer angetreten, die zum 1. April nach nur fĂŒnf Jahren ins Bildungsministerium gewechselt war. Der 40-JĂ€hrige aus Kaltenkirchen war in den vergangenen fĂŒnfeinhalb Jahren stellvertretender Schulleiter der Klaus-Groth-Gemeinschaftsschule in Tornesch (Kreis Pinneberg).

Er freue sich sehr auf die neue Aufgabe, sagt der gebĂŒrtige Hamburger, der in Norderstedt aufwuchs und nach seinem Abitur am Wirtschaftsgymnasium Deutsch und Sport auf Lehramt in Flensburg studierte. „Die Gemeinschaftsschule Brachenfeld war die erste Integrierte Gesamtschule in Schleswig-Holstein. Sie ist landesweit bekannt, sozusagen ein Leuchtturm“, sagt Schwilp. Und er benotet seine neue WirkungsstĂ€tte gleich mit einem sehr gut: „Hier herrscht ein wertschĂ€tzender und offener Umgang miteinander, bei Lehrern wie bei SchĂŒlern. Das ist eine wirklich schöne AtmosphĂ€re.“

Vier Kernziele nennt der mit einer SozialpĂ€dagogin verheiratete Vater von vier Kindern im Alter von 6 bis 13 Jahren fĂŒr seine neue TĂ€tigkeit. Die individuelle Förderung jedes einzelnen SchĂŒlers soll beibehalten und gefestigt werden. Weiteres Ziel ist eine bessere Vorbereitung der Kinder und Jugendlichen auf die Zeit nach dem Abschluss. „Wir wollen helfen, dass sie den richtigen Beruf oder das richtige Studium fĂŒr sich finden können“, sagt Thore Schwilp. Hier knĂŒpft auch der dritte Punkt, die weitere Digitalisierung des Unterrichts, an. „Auf diesem Gebiet sind wir Modellschule und wollen die SchĂŒler mit dem ausstatten, was sie spĂ€ter an Medienkompetenz und technischem Wissen benötigen.“ Wichtig ist dem neuen Chef aber besonders der vierte Punkt, das soziale Lernen. „Bei uns sind Kinder aus allen sozialen Milieus willkommen. Wir leben diese bewusste Vielfalt und sind stolz darauf. Die SchĂŒler sollen lernen, sich zu schĂ€tzen, zu akzeptieren und Konflikte sachlich zu regeln.“

Zuhause in Kaltenkirchen hĂ€lt er sich als Papa von drei Töchtern und einem Sohn aus Schul-Dingen raus. „Das regelt zum GlĂŒck alles meine Frau. Auf Elternabenden bin ich eigentlich nicht zu finden“, sagt Thore Schwilp und fĂŒgt schmunzelnd an: „Das ist wohl auch besser so.“

Lehrer war ĂŒbrigens nicht von Anfang an sein Berufsziel. Der Wunsch reifte erst wĂ€hrend seiner Zivildienstzeit in einem Kindergarten. „Dort habe ich zwei Dinge gelernt: Zum Einen, dass ich den Umgang mit Kindern gut finde, zum Anderen, dass sie gern ein bisschen grĂ¶ĂŸer sein dĂŒrfen.”

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